Menschen

In meiner Reihe „Oyá-Oh-Yeah!“ beschäftige ich mich mit der weiblichen Identitätsfindung im Sinne einer Herangehensweise, die den Blick darauf richtet, was wir tun im Sinne einer sozialen und kulturellen Leistung. Dies steht einer Sichtweise entgegen, die Menschen auf eine bestimmte Identität festschreibt. Diese offenere Sichtweise lässt vor allem Frauen viel mehr Möglichkeiten.

Ich halte in meinen Arbeiten gerade das Spiel mit Möglichkeiten, das Überwinden von Zwängen fest. Die Frauen meiner Bildserie haben etwas mit Oyá, unter anderem Göttin des Wandels und der Transformation, gemein. Sie sind leidenschaftlich, energetisch, frei, strahlend und schwungvoll. Sie sagen: „Sei, was Du sein willst“, „Lebe, was Du leben willst“, „Probiere Dich aus“, „Erfinde und erlebe Dich“ und vor allem: „Steh zu Dir“.

Gleichzeitig feiern sie Metropolen, die Chancen, Möglichkeiten, Freiheiten und Inspiration bereithalten. Großstädte bieten das Umfeld, um sich selbst zu erfinden. Meine Bilderreihe verbindet an dieser Stelle ein urbanes Thema mit Weiblichkeit und Identität.

Einige meiner Bilder der Reihe „Oyá-Oh-Yeah!“ in Mischtechnik – mit Acryl, Tuschen, Papierfasern, Blattgold und Bronzepulver

Neben meiner Reihe „Oyá-Oh-Yeah!“ binde ich mit Collageelementen, Malerei und Drucktechniken auch in anderen Bildern Menschen in meine Arbeiten ein. Manchmal zum Träumen, manchmal zum Nachdenken. Mit unterschiedlichem Abstraktionsgrad. Zu unterschiedlichen Themen.

Einige meiner Arbeiten mit Figuren in Collageart, Druck- und Mischtechnik – mit Acryl, Papieren und Tuschen