Frau im urbanen Umfeld: Acrylbild aus der Reihe „Oyá-Oh-Yeah!“ von Nina Groth
Bildreihe,  Kunstwerk

Neu: Bildreihe „Oyá-Oh-Yeah!“ mit Frauenportraits

Erstmals zeige ich Menschen – und zwar Frauenportraits. Damit erweitere ich meine bisherige Landschaftsmalerei. In meiner neuen Reihe „Oyá-Oh-Yeah!“ beschäftige ich mich mit der weiblichen Identitätsfindung im Sinne einer Herangehensweise, die den Blick darauf richtet, was wir tun im Sinne einer sozialen und kulturellen Leistung. Dies steht einer Sichtweise entgegen, die Menschen auf eine bestimmte Identität festschreibt. Diese offenere Sichtweise lässt vor allem Frauen viel mehr Möglichkeiten.

Ich halte in meinen Arbeiten das Spiel mit Möglichkeiten, das Überwinden von Zwängen fest. Teile meiner Reihe sind inspiriert von Szenen aus Hamburger und Berliner Großstadt-Clubs. Meine Arbeiten sind ein Plädoyer dafür, sich auszuprobieren und sich zu lösen von Ideen, was frau ist und was nicht oder was frau tut und was nicht.

Inspiriert von Oyá

Die Frauen meiner Bildserie haben etwas mit Oyá, unter anderem Göttin des Wandels und der Transformation, gemein. Ich lasse mich genauso inspirieren von Frauen, die frei, anmutig und selbstvergessen zu sphärischen Klängen tanzen wie von welchen, die ihre Nacht zu harten Beats gestalten. Ich sehe Frauen, die ihre Flügel ausbreiten und ihren Körper zelebrieren. Mich interessieren Frauen, die ihre Möglichkeiten nutzen und schöpferische Kraft entwickeln.

Großstädte machen es möglich

Gleichzeitig feiern sie Metropolen, die Chancen, Möglichkeiten, Freiheiten und Inspiration bereithalten. Großstädte bieten das Umfeld, um sich selbst zu erfinden. Meine Bilderreihe verbindet an dieser Stelle ein urbanes Thema mit Weiblichkeit und Identität. Verfremdungseffekte und Deutungsoffenheit des urbanen Umfelds meiner Bilder laden zur Auseinandersetzung ein.

Die Betrachterin oder der Betrachter meiner Bilderreihe „Oyá-Oh-Yeah!“ befindet sich wie die Protagonistinnen in meinen Arbeiten in einem Zustand der Exploration. Meine Bilder verstehen sich als eine Entdeckungsreise zu den eigenen Ressourcen und Möglichkeiten, wobei nichts festgeschrieben ist, sondern Standpunkte, Meinungen, Erfahrungen – das Selbst – immer wieder erweiterbar und justierbar sind. Genauso treten Betrachtende mit dem Bild in Resonanz und erforschen darin ihre eigene persönliche Welt – und vielleicht auch die eigene Strahlkraft.

Mehr zu meinen weiteren Arbeiten unter Malerei.

Kommentare deaktiviert für Neu: Bildreihe „Oyá-Oh-Yeah!“ mit Frauenportraits