Über mich

Ich bringe mit meinen Bildern Hamburg, Norddeutschland und die Welt zu Ihnen nach Hause oder ins Büro. Meine Landschaften verleihen Ihrem Zuhause oder Ihren Geschäftsräumen das Flair von Heimat oder Ferne – je nach Ihrem persönlichen Wunsch.

Ich spachtele keinen Gips oder Putz auf Wände, sondern Farbe und Spachtelmassen mit feinen Steinmehlen auf die Leinwand. Mit dem Spachtel erschaffe ich gleichermaßen das Motiv wie auch Struktur und Haptik. Das Spachteln – manchmal kombiniert mit weiteren Techniken und Materialien – ermöglicht mir, wie kein Pinsel es könnte, Bilder in Zwischenräumen zu erschaffen. Meine Bilder bieten klar Erkennbares, aber ebenso Deutungsoffenes. Genau diese Zwischenwelten zwischen Konkretem und Offenem, Gegenständlichem und Abstraktem liebe ich. Das macht meine Kunst aus. Mehr zu den eingesetzten Materialien, der Haptik, aber auch der thematischen Klammer meiner Bilder zu Hamburg, Norddeutschland und der Welt gibt es hier.

Nina Groth mit einer Auswahl ihrer Bilder

Meine Inspiration

Oft werde ich gefragt, woher meine Inspiration kommt. Ich glaube, dass die nächste Umgebung oft Inspiration zuhauf bietet. Es kommt nur auf den Blick und die Offenheit für Experimente und die Freude am Sehen und Machen an. In meiner Reihe „Herbar“ nutze ich zum Beispiel Pflanzen aus unserem Garten. Ich bin umgezogen. Von einer Hamburger Altbauwohnung ging es etwas weiter raus Richtung Stadtrand. Die Stadtlandschaften, mit denen ich mich in meiner Kunst oft beschäftige, standen plötzlich im Gegensatz zu dem, was ich neu entdeckte. Ich liebe das urbane Leben mit seinen Häfen, U-Bahnen, Metropolen, die unterschiedliche Architektur einer Stadt. Aber das kleine, versteckte Wunderwerk in unserem Garten und am Bach begann mich genauso zu faszinieren. Und so ging ich sammeln. Vorzugsweise sammelte ich bereits Abgebrochenes, Abgefallenes, Abgemähtes und hielt diese Pflanzen in zarten Cyanotypien und in der Malerei fest.

Neben der alltäglichen Inspiration begebe ich mich gerne gezielt auf Fototouren. Für meine Bilder zu Hamburg, Norddeutschland und der Ferne entstehen Fotos zuhause in Hamburg in der Speicherstadt genauso wie auf Reisen, am Pazifik auf Vancouver Island oder in Sankt Peter Ording an der Nordsee. Bereits seit 2002 beschäftige ich mich mit der Landschaftsfotografie. Über die Landschaftsfotografie, der ich besonders seit einem Auslandsaufenthalts in Australien nachgehe, kam ich zur Landschaftsmalerei. Meine Stadt- und Landschaftsfotos sind mittlerweile nicht mehr selbst das Kunstwerk, sondern sie sind nur die Basis für meine Arbeiten. Ich bringe Fotos von meinen Touren mit und zusammen mit meinen Eindrücken und Gefühlen an einem Ort entsteht das gespachtelte Bild – mal in Reinform, mal aus Versatzstücken aus diversen Fotos und Impressionen, die ein völlig neues, real nicht existentes Motiv begründen. 

Mein erstes Mal Spachteln

Da hat es mich voll erwischt. So lässt sich meine Erfahrung beschreiben, als ich das erste Mal mit einem Spachtel malte. Ich nahm an einem Kunstworkshop bei einer renommierten Künstlerin teil. Die vorangegangenen Workshoptage hatten Freude, aber auch Herausforderungen geboten. Und jetzt war es die Aufgabe, blind ein Bild zu malen. Ich ließ mir also die Augen verbinden. Ich tastete in der neben mir stehenden Kiste mit Malwerkzeugen und zog einen Spachtel heraus. Ich tauchte ihn in Farbe und ließ ihn über die Leinwand gleiten. Ich folgte, ohne etwas zu sehen, nur meiner Intuition. Ich entdeckte, dass der Farbauftrag ein völlig anderer ist als mit dem Pinsel, dass beim Spachteln eine ganz eigene Optik entsteht. Das Bild damals war sicherlich nicht mein bestes, aber ich habe es heute noch, denn es erinnert mich an diesen besonderen Moment, als der Spachtel zu meinem hauptsächlichen Malwerkzeug wurde.  

So kam ich zur Kunst

Eigentlich war meine Liebe zur Kunst und zur Gestaltung schon immer da. Von klein auf habe ich gezeichnet, gemalt und mit neuen Techniken experimentiert. Inspiriert von meiner Tante, die als junge Frau Mode entwarf und zahllose Frauenfiguren zeichnete, habe ich ihre Zeichnungen schon früh als Grundlage für erste eigene Collagen genommen. Im Laufe der Jahre bin ich mit unterschiedlichsten Kunst- und Kunsthandwerksformen wie dem Goldschmieden und der Schmuckgestaltung oder der Objektkunst aus Stein, Papier, Beton oder Holz in Berührung gekommen. Diese Eindrücke haben auch einen Einfluss auf meine Bilder zu Hamburg, Norddeutschland und der Welt gehabt. Mein Interesse an Strukturbildern und Plastizität in meinen Arbeiten wäre heute nicht so ausgeprägt ohne die Beschäftigung mit anderen Kunstformen.

Meine Arbeiten zu unterschiedlichen Themen gibt es unter Malerei zu sehen.