Über mich

Das bin ich – und meine Malerei

Mich verbindet seit meiner Kindheit eine große Nähe zu Norddeutschland und zum Wasser. Ein Thema, das mich bis heute beschäftigt. Nach verschiedenen Stationen in Süddeutschland, Australien und Indien lebe und arbeite ich wieder im Norden – in Hamburg.

Nina Groth mit einer Auswahl ihrer Bilder

Ein Anfang

Eigentlich war meine Liebe zur Kunst und zur Gestaltung schon immer da. Von klein auf  habe ich gezeichnet, gemalt und mit neuen Techniken experimentiert. Inspiriert von meiner Tante, die als Teenager und junge Frau Mode entwarf und zahllose Frauenfiguren zeichnete, habe ich ihre Zeichnungen schon früh als Grundlage für erste eigene Collagen genommen. Im Laufe der Jahre bin ich mit unterschiedlichsten Kunst- und Kunsthandwerksformen wie dem Goldschmieden und der Schmuckgestaltung oder der Objektkunst aus Stein, Papier, Beton oder Holz in Berührung gekommen. Diese Eindrücke haben auch einen Einfluss auf meine Malerei gehabt. Mein Interesse an Strukturbildern und Plastizität in meinen Bildern wäre heute nicht so ausgeprägt, ohne die Beschäftigung mit anderen Kunstformen.

Oberflächen und Strukturen: Inspiration und Funktion

In der Malerei begeistern mich Struktur und Oberfläche. Einerseits inspirieren mich strukturierte Oberflächen, die ich unterwegs entdecke wie zum Beispiel eine Steinmauer mit einem spannenden Riss. Ich nehme solche Eindrücke mit und lasse sie später in meine Bilder einfließen.

In meiner Kunst haben strukturierte Oberflächen aber auch eine eigene Funktion. Sie eröffnen weitere Blickwinkel. Betrachtet man zum Beispiel eine Meereslandschaft, die in Spachteltechnik entstanden ist, von der Seite, entsteht durch die Plastizität ein anderes und neues Bild mit eigener Lebendigkeit als bei einem frontalen Blick.

Bevorzugt arbeite ich Schicht für Schicht in Spachteltechnik mit Acryl und unterschiedlichen Spachtelmassen, wie zum Beispiel Marmormehl, Sand oder Zement. Ich ergänze sie um weitere Materialien. Sehr gerne nutze ich Bitumen, das nicht nur im Handwerk Einsatz finden kann, sondern auch in der Malerei.

Nina Groth arbeitet an zwei Bildern gleichzeitig
Making of: Pinsel, Spachtel und Malwerkzeuge
Nina Groth setzt an einem Bild letzte Akzente

Upcycling: Müll oder spannendes Material?

Altpapiere geben meinen Collagen ganz eigene Strukturen. Dabei spielt auch das Upcycling eine Rolle. Für meine Collagen kann Müll wertvolles Material sein. Wenn ich an Collagen arbeite, nutze ich vorzugsweise Recyclingpapiere, Verpackungsmaterialien, Folien oder Kaffeepads, die für die Entsorgung bestimmt sind. Diese Materialien sehen gut aus, fassen sich gut an und haben einen geringeren ökologischen Fußabdruck. Aus zivilisatorischen Überresten entstehen Städte auf der Leinwand.

Die Themenfelder: Stadt, Land, Fluss und weitere Welträume

Ich lebe in Hamburg – und Hamburg und das Umland leben in mir. Das urbane Leben prägt mich, genauso wie die Ruhe vor den Toren Hamburgs. Ich beschäftige mich mit Stadt-, Wasser-, Hafen- und Meereslandschaften und den Weiten der Welträume über uns. Ich erschließe meine Motive durch Streifzüge durch Städte, Häfen und Landschaften. Stadt- und Naturlandschaften kontrastieren zuweilen. In meinen Bildern zeige ich Städte einerseits als Faszinosum, andererseits aber partiell auch als fragmentiert und dystopisch. Ruhe und Kraft finde und tanke ich in der Natur und am Wasser. Und ich glaube das sieht man auch in meinen Bildern. Aber schauen Sie selbst!

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